Manches dauert eben länger

So verschieden Romane und Spielfilme sind – in Genre, Tempo, Bildsprache, Thema –, auf eins ist Verlass: Der Held oder die Helden treten bald auf. Nicht unbedingt auf der ersten Seite, nicht unbedingt in der ersten Szene, aber bald danach haben sie ihren ersten Auftritt. Nach zehn Seiten Buch oder fünf Minuten Film sind sie da.

 

Das vergessen wir gleich mal.

 

Wer die Blümchen-Dramaturgie bevorzugt oder sich einfach ungern umgewöhnt, sollte sich jetzt verabschieden. War schön mit Ihnen, aber glauben Sie mir: Es ist besser so, es würde kein gutes Ende mit uns nehmen. Ich würde ständig Ihren befremdeten Gesichtsausdruck vor meinem geistigen Auge sehen, das wünscht sich kein Autor. Deshalb ist der „Tatort“ ja so beliebt: weil er garantiert frei von Überraschungen ist. Ich empfehle eine Buchhandlung Ihrer Wahl, konzentrieren Sie sich auf die Grabbeltische, da wird Ihnen geholfen.

 

In der INNENSTADT spielt eine andere Musik.

••• Die Zahl der tragenden Figuren beträgt nicht 1, nicht 5 und nicht 10. Sie beträgt über 1.000 (eintausend).

••• Einige Helden treten früh auf, andere später, andere sehr viel später. Nach den ersten 20 ebooks haben wir ein Stadium erreicht, das beim Fußball als Warmlaufen bekannt ist; nach 50 ebooks wissen Sie schon recht gut über die Verhältnisse in der Innenstadt Bescheid. Nach dem hundertsten sind diverse zentrale Figuren noch nicht einmal im Hintergrund über die Seite gelaufen.

Es gibt eine große Zahl von Figuren, die mir nach zwei Jahren täglicher Schreibarbeit noch nicht einmal eingefallen sind.

Kapieren Sie langsam, woher der Wind weht?

Schön, dass wir darüber geredet haben.

 

PROTOKOLL. Mitschrift

„Und ihr glaubt, sie kaufen uns das ab?“

„Wenn wir ihnen einen Schein dazulegen würden, bestimmt.“

„Weil der Mensch ein verführbares Wesen ist.“

„So sieht das aus.“

„Und man ihm alles mögliche unterjubeln kann.“

„Das ist der einzige Grund, warum ein Dutzend Fernsehsender existieren. Weil es immer noch etwas dümmer geht als man für möglich hält.“

„Apropos Fernsehsender.“

„Läuft nicht. Es gibt keine technische Möglichkeit, bekennende RTL2-Gucker vom Bezug der ebooks auszuschließen.“

„Ein kleiner Stromschlag vielleicht?“

„Das gibt Gegenwind.“

„Daran stirbt man nicht.“

„Ein Sturm.“

„Wenn wir uns geschmeidig wegducken…“

„Sie schmeißen mit Scheiße.“

„Das hättest du auch gleich sagen können. Was meint die smarte Zukunft unserer Fernsehkultur? Was meint Bartok?“

„Sitzt zur Zeit von morgens bis abends in Sitzungen.“

„Warum das denn? Ich denke, er entscheidet alles selbst?“

„Er sagt, das kann er seinen Lämmchen nicht antun. Nicht in dieser Phase.“

„Sie starten Ostern?“

„Er sagt, es wackelt. Pfingsten wird wahrscheinlicher.“

„Dann haben wir ja nichts von ihm, wenn wir starten.“

„Er sagt, es tut ihm auch leid. Und er sagt, er spendiert uns einen Programmtag.“

„Eine Woche wäre runder.“

„Er sagt, es hat gewusst, dass du das sagen wirst.“

„Ich mag den Mann. Er bringt das Fernsehen in die Stadt. Was ist das hier, das ich in der Hand halte?“

„Bartok sagt, er wird sich pflichtgemäß empören und möglicherweise einen Hallodri rausschmeißen, weil er so empört ist, dass interne Papiere des funkelnagelneuen Hamburger Fernsehsenders ihren Weg nach draußen gefunden haben.“

„Weil er es kann.“

„Vor allem, weil sie es von ihm erwarten.“

„Sollen doch froh sein, dass sie einen liberalen Chef haben.“

„Er sagt, er muss sie langsam dahin führen. Momentan geraten sie völlig aus dem Häuschen, wenn sich einer nicht so benimmt, wie sie es aus ihren bisherigen Jobs kennen.“

Sendeschema von Ebb und Fluth, dem TV-Sender in dauernder Bewegung

MONTAG

5.00 It’s a beautiful Day. Dauer-Utopiesendung. Zitate großer Geister

5.15 Moin Moin. Live vom Aufstehen, Waschen, Frühstücken, Reden bei einer zufällig ausgesuchten Familie – vom Eigenheim bis zur Ein-Zimmerwohnung

Dazwischen: Presseschau. Die dümmsten Meldungen des Tages / Außenreporter unterwegs: Bahnhöfe, Flughafen, Straßen, Bäckereien / Zehn Minuten in der 24 Stunden geöffneten Absturzkneipe / Mit Putzfrauen unterwegs

8.30 Fatty Movement. Bewegung für Übergewichtige

Schulfernsehen

9.00 In meiner Kita. Ein Kind stellt seinen Kindergarten vor

9.20 Sag mal AOK… Live aus Wartezimmer und Behandlungszimmer einer Praxis

9.40 Herzliches Beileid zu diesen Eltern. Kinder produzieren ihre eigene Telenovela

9.55 Dritte Stunde. Eine Unterrichtsstunde live. Täglich eine andere Schule

10.40 Das wünsch ich mir. Ein Kind allein vor der Kamera

10.50 Tipps für Kids. Der Geheimtipp des Tages

11.00 Zwischen Schaukel und Sandkiste. Live von einem öffentlichen Spielplatz

11.30 Helden des Markts. Porträt eines Wochenmarkt-Beschickers. Danach: Einmal hin und einmal her. Besuch auf dem Markt

12.00 Was, der lebt noch? Figuren, die aus der Mode kamen. Gremliza, One-Hit-Wonder, alte Schauspieler und Politiker

12.30 Zweiter Akt, vierter Auftritt. Live von Proben auf Hamburger Bühnen. Sprechtheater und Musiktheater

13.00 Fraß des Tages. Betriebskantinen in Aktion

13.30 Niere zu verschenken. Organspender unterschreiben vor laufender Kamera ihren Spenderausweis

13.45 Farbe beim Trocknen. Esoterik, Stille und Verdauen

14.00 6 x 13 – Unsere Studios in Aktion. Schaltkonferenz: Hafen, Flughafen, Speicherstadt, Universität, Bahnhof, Unternehmen

15.30 Vier gegen den Rest der Welt. Hypochonder und ihre schönsten Krankheiten. Gesprächsrunde

16.00 Style. Die hässlichsten Häuser der Stadt. Geschmackliche Verirrungen vom Eigenheim bis zur Konzernzentrale

16.30 Meschugge. Die erste jüdische Comedy aus Deutschland

17.00 Schwarzweiß. Eine Serie aus der Anfangszeit des deutschen Fernsehens (sechziger Jahre)

18.15 Fascho-Klatsche. Jeden Tag wird ein Argument der Faschisten erklärt und widerlegt

18.30 Der Preis muss raus. Verkaufsshow für einen guten Zweck. Ausstellungstisch, Kleiderständer, Regal aus einem Kaufhaus / Geschäft wird für einen guten Zweck versteigert

18.45 Kuh-Lotto. Scheißen, bis das Konto stimmt

19.00 Einmal voll. Highlights der letzten 24 Stunden aus der Ebb und Fluth-Tankstelle

19.15 neusport. Zuschauer präsentieren selbst erfundene Sportarten

19.30 Mein Lied. Erinnerung an einen Titel und was man einst dabei tat oder ließ

19.45 WC – Waltraut Crause, Klofrau. Comedy

20.00 Wer heilt, hat recht. Schulmedizin gegen Homöopathie

20.30 Nachmachen. Die beliebtesten Serien auf anderen Sendern werden nachgespielt

21.00 Proudly presents … Livekonzert aus einem Klub

In der Pause: Grüße der Gäste

23.00 Einmal am Tag. Ein Mitarbeiter von Ebb und Fluth zu einem Thema seiner Wahl

23.15 Alles für morgen rauslegen. Hamburg geht ins Bett

23.30 Die Studio-Ratten. Serie über junge Filmemacher, die ihren ersten Film stets nachts in den Kulissen großer TV-Produktionen drehen

00.00 All Night Long – Durch die Nacht

Kunterbunt durch schwarze Zeiten

Notaufnahme Krankenhaus / Sorgentelefon / Mitfahrten im Taxi / Callgirls zwischen zwei Freiern / Nachtschicht im Hafen und wechselnden Betrieben / Presseschau: 50 Jahre alte Ausgaben von Penthouse u. a. werden Blatt für Blatt vor die Kamera gelegt / Schlaft schön: Wir sehen Menschen beim Schlafen zu / Halli Galli. Hip, Hop, Hot aus Discos, Klubs und Kneipen

DIENSTAG

5.00 It’s a beautiful Day. Dauer-Utopiesendung. Zitate großer Geister

5.15 Moin Moin. Live vom Aufstehen, Waschen, Frühstücken, Reden bei einer zufällig ausgesuchten Familie – vom Eigenheim bis zur Ein-Zimmerwohnung

Dazwischen: Presseschau. Die dümmsten Meldungen des Tages / Außenreporter unterwegs: Bahnhöfe, Flughafen, Straßen, Bäckereien / Zehn Minuten in der 24 Stunden geöffneten Absturzkneipe / Mit Putzfrauen unterwegs

8.30 Fatty Movement. Bewegung für Übergewichtige

Schulfernsehen

9.00 In meiner Kita. Ein Kind stellt seinen Kindergarten vor

9.20 Sag mal AOK… Live aus Wartezimmer und Behandlungszimmer einer Praxis

9.40 Herzliches Beileid zu diesen Eltern. Kinder produzieren ihre eigene Telenovela

9.55 Dritte Stunde. Eine Unterrichtsstunde live. Täglich eine andere Schule

10.40 Das wünsch ich mir. Ein Kind allein vor der Kamera

10.50 Tipps für Kids. Der Geheimtipp des Tages

11.00 Zwischen Schaukel und Sandkiste. Live von einem öffentlichen Spielplatz

11.30 Helden des Markts. Porträt eines Wochenmarkt-Beschickers. Danach: Einmal hin und einmal her. Besuch auf dem Markt

12.00 Was, der lebt noch? Figuren, die aus der Mode kamen. Gremliza, One-Hit-Wonder, alte Schauspieler und Politiker

12.30 Zweiter Akt, vierter Auftritt. Live von Proben auf Hamburger Bühnen. Sprechtheater und Musiktheater

13.00 Fraß des Tages. Betriebskantinen in Aktion

13.30 Einstich. Blutspender geben einen halben Liter. Jeder 200. Spender erhält die von ihm bisher in seinem Leben gespendete Menge Blut in Form von Wein, Bier, Saft

13.45 Farbe beim Trocknen. Esoterik, Stille und Verdauen

14.00 6 x 13 – Unsere Studios in Aktion. Schaltkonferenz: Hafen, Flughafen, Speicherstadt, Universität, Bahnhof, Unternehmen

15.30 Vier gegen den Rest der Welt. Heiratsschwindler über ihre schönsten Erfolge. Gesprächsrunde

16.00 Style. Sweet Wine. Gute Tropfen, gute Gläser

16.30 Meschugge. Die erste jüdische Comedy aus Deutschland

17.00 Schwarzweiß. Eine Serie aus der Anfangszeit des deutschen Fernsehens (sechziger Jahre)

18.15 Fascho-Klatsche. Jeden Tag wird ein Argument der Faschisten erklärt und widerlegt

18.30 Der Preis muss raus. Verkaufsshow für einen guten Zweck. Ausstellungstisch, Kleiderständer, Regal aus einem Kaufhaus / Geschäft wird für einen guten Zweck versteigert

18.45 Kuh-Lotto. Scheißen, bis das Konto stimmt

19.00 Einmal voll. Highlights der letzten 24 Stunden aus der Ebb und Fluth-Tankstelle

19.15 neusport. Zuschauer präsentieren selbst erfundene Sportarten

19.30 Mein Lied. Erinnerung an einen Titel und was man einst dabei tat oder ließ

19.45 WC – Waltraut Crause, Klofrau. Comedy

20.00 Note für Note. Klassischer Musikunterricht gegen Yamaha-Methode. Zwei Arten, ein Instrument zu erlernen

20.30 Nachmachen. Die beliebtesten Serien auf anderen Sendern werden nachgespielt

21.00 Der 8. Bezirk. Versammlung aus dem virtuellen Bezirk, den Ebb und Fluth neben den sieben in der Stadt existierenden neu etablierte. Kommunale Prozesse, für jeden durchschaubar

23.00 Einmal am Tag. Ein Mitarbeiter von Ebb und Fluth zu einem Thema seiner Wahl

23.15 Alles für morgen rauslegen. Hamburg geht ins Bett

23.30 Die Studio-Ratten. Serie über junge Filmemacher, die ihren ersten Film stets nachts in den Kulissen großer TV-Produktionen drehen

00.00 All Night Long – Durch die Nacht

Kunterbunt durch schwarze Zeiten

Notaufnahme Krankenhaus / Sorgentelefon / Mitfahrten im Taxi / Callgirls zwischen zwei Freiern / Nachtschicht im Hafen und wechselnden Betrieben / Presseschau: 50 Jahre alte Ausgaben von Penthouse u. a. werden Blatt für Blatt vor die Kamera gelegt / Schlaft schön: Wir sehen Menschen beim Schlafen zu / Halli Galli. Hip, Hop, Hot aus Discos, Klubs und Kneipen

MITTWOCH

5.00 It’s a beautiful Day. Dauer-Utopiesendung. Zitate großer Geister

5.15 Moin Moin. Live vom Aufstehen, Waschen, Frühstücken, Reden bei einer zufällig ausgesuchten Familie – vom Eigenheim bis zur Ein-Zimmerwohnung

Dazwischen: Presseschau. Die dümmsten Meldungen des Tages / Außenreporter unterwegs: Bahnhöfe, Flughafen, Straßen, Bäckereien / Zehn Minuten in der 24 Stunden geöffneten Absturzkneipe / Mit Putzfrauen unterwegs

8.30 Fatty Movement. Bewegung für Übergewichtige

Schulfernsehen

9.00 In meiner Kita. Ein Kind stellt seinen Kindergarten vor

9.20 Sag mal AOK… Live aus Wartezimmer und Behandlungszimmer einer Praxis

9.40 Herzliches Beileid zu diesen Eltern. Kinder produzieren ihre eigene Telenovela

9.55 Dritte Stunde. Eine Unterrichtsstunde live. Täglich eine andere Schule

10.40 Das wünsch ich mir. Ein Kind allein vor der Kamera

10.50 Tipps für Kids. Der Geheimtipp des Tages

11.00 Zwischen Schaukel und Sandkiste. Live von einem öffentlichen Spielplatz

11.30 Helden des Markts. Porträt eines Wochenmarkt-Beschickers. Danach: Einmal hin und einmal her. Besuch auf dem Markt

12.00 Was, der lebt noch? Figuren, die aus der Mode kamen. Gremliza, One-Hit-Wonder, alte Schauspieler und Politiker

12.30 Zweiter Akt, vierter Auftritt. Live von Proben auf Hamburger Bühnen. Sprechtheater und Musiktheater

13.00 Fraß des Tages. Betriebskantinen in Aktion

13.30 Menschen in Grün. Ehrenamtliche Helfer stehen den Patienten im Krankenhaus für Gespräche und Aufträge zur Verfügung

13.45 Farbe beim Trocknen. Esoterik, Stille und Verdauen

14.00 6 x 13 – Unsere Studios in Aktion. Schaltkonferenz: Hafen, Flughafen, Speicherstadt, Universität, Bahnhof, Unternehmen

15.30 Irre. Psychisch Kranke entführen uns in ihre Welt. Gesprächsrunde

16.00 Style. Locken drehen. Vom Fell zum Haar

16.30 Meschugge. Die erste jüdische Comedy aus Deutschland

17.00 Schwarzweiß. Eine Serie aus der Anfangszeit des deutschen Fernsehens (sechziger Jahre)

18.15 Fascho-Klatsche. Jeden Tag wird ein Argument der Faschisten erklärt und widerlegt

18.30 Der Preis muss raus. Verkaufsshow für einen guten Zweck. Ausstellungstisch, Kleiderständer, Regal aus einem Kaufhaus / Geschäft wird für einen guten Zweck versteigert

18.45 Kuh-Lotto. Scheißen, bis das Konto stimmt

19.00 Einmal voll. Highlights der letzten 24 Stunden aus der Ebb und Fluth-Tankstelle

19.15 neusport. Zuschauer präsentieren selbst erfundene Sportarten

19.30 Mein Lied. Erinnerung an einen Titel und was man einst dabei tat oder ließ

19.45 WC – Waltraut Crause, Klofrau. Comedy

20.00 Eigentum verpflichtet. Szenen aus der verrückten Welt der Wohnungseigentümer-Versammlungen

20.30 Nachmachen. Die beliebtesten Serien auf anderen Sendern werden nachgespielt

21.00 Die Welt von morgen. Neues aus der Arbeit des World Future Council (Weltzukunftsrat). 50 Experten und die großen Fragen der Menschheit

23.00 Einmal am Tag. Ein Mitarbeiter von Ebb und Fluth zu einem Thema seiner Wahl

23.15 Alles für morgen rauslegen. Hamburg geht ins Bett

23.30 Die Studio-Ratten. Serie über junge Filmemacher, die ihren ersten Film stets nachts in den Kulissen großer TV-Produktionen drehen

00.00 All Night Long – Durch die Nacht

Kunterbunt durch schwarze Zeiten

Notaufnahme Krankenhaus / Sorgentelefon / Mitfahrten im Taxi / Callgirls zwischen zwei Freiern / Nachtschicht im Hafen und wechselnden Betrieben / Presseschau: 50 Jahre alte Ausgaben von Penthouse u. a. werden Blatt für Blatt vor die Kamera gelegt / Schlaft schön: Wir sehen Menschen beim Schlafen zu / Halli Galli. Hip, Hop, Hot aus Discos, Klubs und Kneipen

DONNERSTAG

5.00 It’s a beautiful Day. Dauer-Utopiesendung. Zitate großer Geister

5.15 Moin Moin. Live vom Aufstehen, Waschen, Frühstücken, Reden bei einer zufällig ausgesuchten Familie – vom Eigenheim bis zur Ein-Zimmerwohnung

Dazwischen: Presseschau. Die dümmsten Meldungen des Tages / Außenreporter unterwegs: Bahnhöfe, Flughafen, Straßen, Bäckereien / Zehn Minuten in der 24 Stunden geöffneten Absturzkneipe / Mit Putzfrauen unterwegs

8.30 Fatty Movement. Bewegung für Übergewichtige

Schulfernsehen

9.00 In meiner Kita. Ein Kind stellt seinen Kindergarten vor

9.20 Sag mal AOK… Live aus Wartezimmer und Behandlungszimmer einer Praxis

9.40 Herzliches Beileid zu diesen Eltern. Kinder produzieren ihre eigene Telenovela

9.55 Dritte Stunde. Eine Unterrichtsstunde live. Täglich eine andere Schule

10.40 Das wünsch ich mir. Ein Kind allein vor der Kamera

10.50 Tipps für Kids. Der Geheimtipp des Tages

11.00 Zwischen Schaukel und Sandkiste. Live von einem öffentlichen Spielplatz

11.30 Helden des Markts. Porträt eines Wochenmarkt-Beschickers. Danach: Einmal hin und einmal her. Besuch auf dem Markt

12.00 Was, der lebt noch? Figuren, die aus der Mode kamen. Gremliza, One-Hit-Wonder, alte Schauspieler und Politiker

12.30 Zweiter Akt, vierter Auftritt. Live von Proben auf Hamburger Bühnen. Sprechtheater und Musiktheater

13.00 Fraß des Tages. Betriebskantinen in Aktion

13.30 Ich und mein Amt. Zuschauer berichten von ihren (nicht zwangsläufig nur schlechten) Erfahrungen mit Behörden

13.45 Farbe beim Trocknen. Esoterik, Stille und Verdauen

14.00 6 x 13 – Unsere Studios in Aktion. Schaltkonferenz: Hafen, Flughafen, Speicherstadt, Universität, Bahnhof, Unternehmen

15.30 Platte machen. Stadtstreicher geben Überlebenstipps. Gesprächsrunde

16.00 Style. Erbsen mit dem Messer. Der Quatsch mit den Benimmregeln

16.30 Meschugge. Die erste jüdische Comedy aus Deutschland

17.00 Schwarzweiß. Eine Serie aus der Anfangszeit des deutschen Fernsehens (sechziger Jahre)

18.15 Fascho-Klatsche. Jeden Tag wird ein Argument der Faschisten erklärt und widerlegt

18.30 Der Preis muss raus. Verkaufsshow für einen guten Zweck. Ausstellungstisch, Kleiderständer, Regal aus einem Kaufhaus / Geschäft wird für einen guten Zweck versteigert

18.45 Kuh-Lotto. Scheißen, bis das Konto stimmt

19.00 Einmal voll. Highlights der letzten 24 Stunden aus der Ebb und Fluth-Tankstelle

19.15 neusport. Zuschauer präsentieren selbst erfundene Sportarten

19.30 Mein Lied. Erinnerung an einen Titel und was man einst dabei tat oder ließ

19.45 WC – Waltraut Crause, Klofrau. Comedy

20.00 Pläne machen. Vorschau auf das kulturelle Angebot des Wochenendes

20.30 Nachmachen. Die beliebtesten Serien auf anderen Sendern werden nachgespielt

21.00 And the Winner is … Nach dem Zufallsprinzip wird ein Stück der Weltliteratur ausgelost, für das innerhalb von 60 Minuten eine komplette Revue auf die Bühne gebracht werden muss

23.00 Einmal am Tag. Ein Mitarbeiter von Ebb und Fluth zu einem Thema seiner Wahl

23.15 Alles rauslegen. Hamburg geht ins Bett

23.30 Die Studio-Ratten. Serie über junge Filmemacher, die ihren ersten Film stets nachts in den Kulissen großer TV-Produktionen drehen

00.00 All Night Long – Durch die Nacht

Kunterbunt durch schwarze Zeiten

Notaufnahme Krankenhaus / Sorgentelefon / Mitfahrten im Taxi / Callgirls zwischen zwei Freiern / Nachtschicht im Hafen und wechselnden Betrieben / Presseschau: 50 Jahre alte Ausgaben von Penthouse u. a. werden Blatt für Blatt vor die Kamera gelegt / Schlaft schön: Wir sehen Menschen beim Schlafen zu / Halli Galli. Hip, Hop, Hot aus Discos, Klubs und Kneipen

FREITAG

5.00 It’s a beautiful Day. Dauer-Utopiesendung. Zitate großer Geister

5.15 Moin Moin. Live vom Aufstehen, Waschen, Frühstücken, Reden bei einer zufällig ausgesuchten Familie – vom Eigenheim bis zur Ein-Zimmerwohnung

Dazwischen: Presseschau. Die dümmsten Meldungen des Tages / Außenreporter unterwegs: Bahnhöfe, Flughafen, Straßen, Bäckereien / Zehn Minuten in der 24 Stunden geöffneten Absturzkneipe / Mit Putzfrauen unterwegs

8.30 Der Rest. Zweieinhalb Stunden aus einer Hauptschule. Kinder und Jugendliche zwischen Schulfrust, Lernlust, Zukunftsangst und tollen Träumen. Statements, Projekte, Musik – alles selbst gemacht

11.00 Zwischen Schaukel und Sandkiste. Live von einem öffentlichen Spielplatz

11.30 Helden des Markts. Porträt eines Wochenmarkt-Beschickers. Danach: Einmal hin und einmal her. Besuch auf dem Markt

12.00 Was, der lebt noch? Figuren, die aus der Mode kamen. Gremliza, One-Hit-Wonder, alte Schauspieler und Politiker

12.30 Zweiter Akt, vierter Auftritt. Live von Proben auf Hamburger Bühnen. Sprechtheater und Musiktheater

13.00 Fraß des Tages. Betriebskantinen in Aktion

13.30 Testleser. Schriftsteller lesen neue Manuskripte weltexklusiv vor Bewohnern eines Altenheims

13.45 Farbe beim Trocknen. Esoterik, Stille und Verdauen

14.00 6 x 13 – Unsere Studios in Aktion. Schaltkonferenz: Hafen, Flughafen, Speicherstadt, Universität, Bahnhof, Unternehmen

15.30 Das dumme Gesicht vergess ich nie. Selbst ernannte Ordnungsfanatiker und Nachbarschaftspolizisten berichten über unvergessliche Erfolge. Gesprächsrunde

16.00 Style. Vornehm krank sein. Niesen, kratzen, fette Haare. Krankheiten überwinden, ohne zum Gespenst zu werden

16.30 Meschugge. Die erste jüdische Comedy aus Deutschland

17.00 Schwarzweiß. Eine Serie aus der Anfangszeit des deutschen Fernsehens (sechziger Jahre)

18.15 Fascho-Klatsche. Jeden Tag wird ein Argument der Faschisten erklärt und widerlegt

18.30 Der Preis muss raus. Verkaufsshow für einen guten Zweck. Ausstellungstisch, Kleiderständer, Regal aus einem Kaufhaus / Geschäft wird für einen guten Zweck versteigert

18.45 Kuh-Lotto. Scheißen, bis das Konto stimmt

19.00 Einmal voll. Highlights der letzten 24 Stunden aus der Ebb und Fluth-Tankstelle

19.15 Turnier. Skat- oder Doppelkopf in einer Kneipe. Bis Mitternacht wird für einzelne Spiele zurückgeschaltet

19.45 WC – Waltraut Crause, Klofrau. Comedy

20.00 Schulter vor. Dokusoap über das beste Frauen-Rugbyteam der Stadt (viermal deutscher Meister)

20.30 Nachmachen. Die beliebtesten Serien auf anderen Sendern werden nachgespielt

21.00 Kultur kann ja so albern sein. Revue aus einem kleinen Theater

23.00 Aufbrezeln. Letzte Vorbereitungen vor dem Start ins Nachtleben. Jugendliche aus der Provinz stürmen die Großstadt

00.00 All Night Long – Durch die Nacht

Hip, Hop, Hot aus Discos, Klubs und Kneipen / Still the Same. Im Verlauf einer Jam session wird ein Klassiker der Rockmusik von diversen Gruppen interpretiert / Notaufnahme Krankenhaus / Sorgentelefon / Mitfahrten im Taxi / Zentren der Nacht / Auf dem Kiez: Wenn Massen unterwegs sind

SAMSTAG

DER WILDE TAG

Samstags existiert kein festes Sendeschema. Rund um die Uhr läuft ein Programm, in dem alles möglich ist. Eine Zuschauerparlament entscheidet von morgens bis nachts über den Ablauf mit. Was beliebt ist, kann sofort wiederholt und verlängert werden. Spielfilm, Kurzfilme örtlicher Studios und Ausbildungsstätten, Serie, Sport.

Jeder Samstag kommt aus einem anderen Stadtteil. Besuche bei Zuschauern, Hilfsaktionen für Kranke und Behinderte. Einkaufen, Wochenmarkt, Sport.

Dazwischen Musik und Flüge über den Stadtteil.

Zentrales Element: die Bühne, auf der sich jeder produzieren kann. Wenns peinlich wird, wird weggeschaltet.

Alles kann zum Thema werden: Faulenzen auf dem Balkon, Pickel ausdrücken, Auto reparieren, Rattenfallen aufstellen oder leeren, Plattensammlung sortieren, Stress mit der Examensarbeit, Jahreszeitliches. Besuche bei Prominenten, Gartenfeste, Partys, Soundcheck in Konzerthallen.

Abends und in der Nacht: Snooker. Live aus dem Klub in der Bramfelder Straße

SONNTAG

6.00 Handyfilme, von Kindern produziert

6.30 Trickserien

8.30 Der 8. Bezirk. Kinder berichten über die Lage der Kinder im virtuellen Bezirk

9.00 Second Hand. Handel mit gebrauchten Klamotten und Geräten

10.00 Der Kinderhasser. Ein rabiater Zeitgenosse lässt seiner Abneigung freien Lauf

10.15 Wenn der Schweiß zu riechen beginnt. Pubertät und was sie mit sich bringt. Das Pubertäts-Parlament tagt, Nasenklammer ist Pflicht

12.00 Gott und seine Regimenter. Religionsgemeinschaften und Sekten stellen sich vor

12.30 Geile Gebete. Zuschauer präsentieren ihre Andachts-Praxis

13.00 Sport: Fußballspiel aus der fünften Liga

15.00 Randsportarten: Hockey, American Football, Reitsport, Hallensport

17.00 Der 8. Bezirk. Sport in einer idealen Stadt

17.30 Junge Kunst. Porträt eines bildenden Künstlers mit Vernissage und Versteigerung

18.00 Simultan. Live-Übertragungen von Sendungen, die parallel auf anderen Sendern laufen, werden im Stil alter Radioübertragungen kommentiert

19.00 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger. Statements von Politikern werden vorgestellt und auf ihren Wahrheitsgehalt abgeklopft

19.15 Ihr Deutschen seid ein komisches Volk. Ausländische Mitbürger über deutsche Mentalitäten

19.30 Zweiundvierzig, unbezähmbar, Doppelkopf eins a. Porträts alleinstehender Frauen

20.00 Howgh. Wie man als Indianer in der Stadt überlebt

20.15 Hämbörg Calling. Quiz an Bord eines Schiffes, das gerade in den Hafen einläuft

21.00 Spielfilm. DVD

23.00 Spielfilm. DVD

01.00 Spielfilm. DVD

03.00 Nachtrevier. Live von der Polizeiarbeit. In den Pausen Sketche mit der Polizeibühne

05.00 Überraschung. Programm nach Ansage